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Laserschneiden / Plasma

Laserschneiden für Ihre Maschine: Wir bereiten Konturen, G-code und Postprozessoren vor – es schneidet Ihre Anlage, nicht unsere. Laserschneiden und Gravur auf GRBL und LightBurn: Blechschachtelung, Markierung, Muster. Laserschneiden jeder Komplexität – ein Programm für Ihre Steuerung, vom Souvenir bis zur Blechschachtelung von Metall.

ab 240 € Aufgabe besprechen
$ ./laser.sh post --grbl
> Kontur fertig
Programm auf der Maschine

Was die Vorbereitung des Schneidprogramms umfasst

Wir bereiten das Steuerprogramm für die Laser- oder Plasmamaschine vor, die bereits beim Kunden steht, und schneiden das Metall nicht selbst – es schneidet seine Anlage, während wir ihr Bahn und Parameter vorgeben. Als Eingabe nehmen wir eine Zeichnung oder Vektordatei (DXF, SVG, AI) und bringen die Geometrie in Ordnung: Wir schließen Konturen, entfernen doppelte Linien und Nullsegmente und setzen Einstech- und Ausstichpunkte. Anschließend legen wir die Abfahrreihenfolge, Stege und die Schnittbreitenkompensation fest und erzeugen G-code für die konkrete Steuerung des Auftraggebers. Gesondert legen wir Leistungs-, Geschwindigkeits- und Gasdurchflussparameter für Material und Dicke fest, damit die Kante sauber und nicht verbrannt ist. Am Ende erhält der Kunde eine fertige Programmdatei und Parameter, die vor dem Start an der scharfen Maschine geprüft wurden.

Wie das Zusammenspiel von Software und Maschine funktioniert

Im Kern ist es eine Kette: Der Vektor auf dem Bildschirm wird in eine Folge von Befehlen verwandelt, die die Motoren der Maschine über die Achsen abarbeiten. Das Laserschneiden funktioniert dadurch, dass ein fokussierter Strahl das Material an der Schnittstelle erhitzt und verdampft oder schmilzt, während ein Gasstrahl die Schmelze aus der Fuge bläst. Plasma arbeitet anders: Ein Lichtbogen aus ionisiertem Gas schmilzt das Metall, und derselbe Strom trägt die Schlacke fort, weshalb Geschwindigkeiten und Abstände hier andere sind. Das Programm steuert nicht nur die Bewegung, sondern auch die Zeitpunkte des Einschaltens von Strahl oder Lichtbogen, das Einstechen, das Durchbrennen und die Übergänge zwischen Konturen – davon hängt ab, ob der Schnitt sauber wird. Unser Teil endet beim korrekten G-code und Postprozessor; das physische Schneiden führt die Anlage des Kunden nach diesen Anweisungen aus.

Woher Laser und Schneiden stammen

Den ersten funktionierenden Laser startete Theodore Maiman am 16. Mai 1960 im Hughes Research Laboratory in Malibu – es war ein Rubinstab, der kohärentes rotes Licht mit einer Wellenlänge von etwa 694 nm lieferte. Schon bis 1961 erschienen die ersten kommerziellen Laser, und man begann, die Technologie auf die Materialbearbeitung anzuwenden. 1965 setzte das Engineering Center von Western Electric den ersten industriellen Laser zum Bohren von Löchern in Diamantziehsteine ein – dort, wo die Mechanik für das härteste Material zu langsam war. 1967 zeigte der Brite Peter Houldcroft das Laserschneiden mit Sauerstoffstrahl und durchtrennte ein Stahlblech mit einem fokussierten CO2-Strahl – daraus ging das industrielle Laserschneiden von Metall hervor. Vom ersten Strahl bis zum realen Schnitt vergingen also weniger als zehn Jahre.

Warum Software und Präzision entscheiden

Die Maschine arbeitet genau das ab, was im Programm steht, deshalb wird ein Fehler in Kontur oder Parameter nicht verziehen – das Metall ist bereits geschnitten. Sind Konturen nicht geschlossen oder die Einstechpunkte ungünstig gesetzt, treten im realen Schnitt Durchbrände, unvollständige Schnitte und Grat auf, der danach von Hand entfernt wird. Der Postprozessor übersetzt die Bahn in den G-code-Dialekt der konkreten Steuerung, und eine Abweichung bei Befehlen, Einheiten oder Achsreihenfolge führt zu einem Schnittversatz oder einem fehlgeschlagenen Durchbrennen. Leistungs-, Geschwindigkeits- und Gasparameter werden auf Sorte und Dicke des Metalls abgestimmt: Dasselbe Material liefert bei unterschiedlichen Parametern entweder eine saubere oder eine aufgeschmolzene Kante. Deshalb sind die Vorbereitung des Programms und seine Prüfung wichtiger als der bloße Druck auf den Startknopf der Maschine.

Mit welchen Werkzeugen wir arbeiten

Die grundlegende Steuersprache ist G-code: ein Satz von Befehlen, anhand derer die Maschine versteht, wohin sie sich bewegen soll, mit welcher Geschwindigkeit und wann Strahl oder Lichtbogen einzuschalten sind. Auf der Maschinenseite steht häufig GRBL – eine offene Firmware für Steuerungen auf Arduino-Basis, die den G-code interpretiert und die Schrittmotoren in Echtzeit steuert. Zur Auftragsvorbereitung nutzen wir LightBurn: Darin bereiten wir die Geometrie auf, ordnen Ebenen mit Parametern an, legen die Schnittreihenfolge fest und exportieren korrekten G-code für die Steuerung des Kunden. Das Zusammenspiel von LightBurn und GRBL deckt die meisten Maschinen der Einstiegs- und Mittelklasse ab, auf denen das Laserschneiden läuft. Wir wählen und richten diese Kette für die konkrete Hardware des Auftraggebers ein und stülpen kein einheitliches Schema über.

Wann diese Sprachen und Werkzeuge entstanden

G-code ist älter als der gesamte Stack: Die NC-Sprache wurde 1958 im Servomechanisms Laboratory des MIT entwickelt, und den ersten Standard RS-274 veröffentlichte die Vereinigung EIA 1963 – auf dieser Grundlage arbeiten die Maschinen bis heute. GRBL ist deutlich jünger: Die erste Version schrieb Simen Svale Skogsrud 2009 in optimiertem C für Arduino, und anschließend entwickelten andere Entwickler das Projekt weiter. LightBurn erschien bereits als ausgereifter Editor für Lasermaschinen, der aus früheren Werkzeugen rund um GRBL-Steuerungen hervorging. Das Fundament (G-code) wurde also schon Ende der 1950er-Jahre gelegt, und die Anwenderschicht (GRBL, LightBurn) entstand in den letzten anderthalb Jahrzehnten. Wir arbeiten auf dieser ganzen Kette – vom Basisstandard bis zum modernen Editor.

Warum Sie uns das Programm anvertrauen sollten

Die gesammelte Erfahrung unseres Entwicklungsteams umfasst mehr als 45 Jahre in der IT, und wir gehen die Vorbereitung von Schneidprogrammen wie Code an: Versionen, Prüfung, reproduzierbares Ergebnis. Wir produzieren kein Metall und sagen das ehrlich – es schneidet die Maschine des Kunden, und unser Verantwortungsbereich ist die Geometrie, der G-code, der Postprozessor und die Parameter für die konkrete Anlage. Jedes Programm fahren wir vor dem scharfen Start durch und prüfen es, damit wir an realer Hardware keine Durchbrände, Versetzungen und Kantenfehler einfangen. Der Ingenieursansatz ist wichtiger als Versprechen: Wir kennen das Zusammenspiel von GRBL, LightBurn und G-code auf der Ebene der Einrichtung für ein konkretes Maschinenfabrikat, nicht auf der Ebene allgemeiner Worte. Im Ergebnis erhält der Kunde ein vorhersagbares Laserschneiden auf seiner Anlage und ein Programm, das sich in Serie nehmen lässt.

Was enthalten ist

Konturen und Vektor für den Schnitt
G-code für Ihre Maschine
Gravur- und Markierungsmodi
Postprozessoren LightBurn
Unterstützung für GRBL
Blechschachtelung (Nesting)

So arbeiten wir

01
Layout
02
Kontur
03
G-code
04
Simulation
05
Maschine
Ergebnis

Fertiges Programm: Laserschneiden ist auf Ihrer Maschine präzise und reproduzierbar – Schachtelung und Gravur ohne Ausschuss.

Fragen und Antworten

Schneiden Sie selbst?+

Nein – das Laserschneiden läuft auf Ihrer Maschine, wir bereiten Konturen, G-code und Postprozessoren vor.

Welche Maschinen?+

Laserschneiden für GRBL-Maschinen und Plasma – Postprozessoren für Ihre Steuerung.

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